Häufige Fragen zum Baukredit
Wie funktioniert ein Baukredit?
Zu Beginn des Bauvorhabens werden die Eigenmittel durch den Kreditnehmer auf ein Baukonto einbezahlt. Die Handwerkerrechnungen für die Erstellung des Eigenheims werden über dieses Konto bezahlt. Sobald die Eigenmittel aufgebraucht sind, fällt das Konto ins Minus bis maximal zur vereinbarten Limite. Der Schuldsaldo wird gemäss dem vertraglich vereinbarten Zinssatz verzinst. Der Vorteil dabei ist, dass der Kreditnehmer nur den Schuldsaldo des Baukontos und damit die Verpflichtungen nach Baufortschritt verzinsen muss und nicht gleich von Anfang an den gesamten Kredit.
Was passiert, wenn die Kosten höher ausfallen als ursprünglich gedacht?
Die Bank führt bei Baukrediten in der Regel eine Baukostenkontrolle. Dabei werden die zu bezahlenden Rechnungen mit dem Kostenvoranschlag abgeglichen. Sofern die Rechnungen im Rahmen des Budgets sind, werden sie durch die Bank zur Zahlung freigegeben. Bei Kostenüberschreitungen wird mit den Kreditnehmenden Rücksprache genommen und individuell nach einer Lösung gesucht.
Was geschieht mit dem Baukredit, wenn der Bau abgeschlossen ist?
Nach Bauvollendung kann der Baukredit in eine Hypothek überführt werden. Diesen Prozess nennt man Konsolidierung. Bei der Auswahl des passenden Hypothekarmodels stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

Kann man die Hypothek auch vor Bauvollendung abschliessen?
Es besteht die Möglichkeit, dass man während der Bauphase bereits eine Teilkonsolidierung mit der Bank vereinbart. Dabei wird ein erster Teil des Baukredits in eine Hypothek überführt. Je nach Zinssituation kann dies gewisse Vorteile bringen für die Kreditnehmenden.

Haben Sie Fragen oder wünschen Sie eine Beratung?
Pascal Stahl
Handlungsbevollmächtigter / Kundenberater Finanzieren
Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.
pascal.stahl@lst.rba.ch
